Höller

ALEXANDER HÖLLER - HC TWK INNSBRUCK "DIE HAIE"
Alexander Höller "radelt" in
Alexander Höller - ein "waschechter" Tiroler, der mit dem Rad zum Training fährt, sich einen Stammplatz bei den Haien erarbeitet und sich in die Herzen der Fans gespielt hat.

eine erfolgreiche Eishockey-
Zukunft.
Sein Weg ist hart und steinig - sein Kämpferherz dafür aber doppelt so groß. Der harte Weg ist dem 21-jährigen Tiroler (der am 24. Oktober 22 Jahre alt wird) aber gar nicht so unrecht, denn er will hoch hinaus. Und nicht nur vor dem kritischen Tiroler Publikum spielte sich Alexander Höller mittlerweile in die Herzen der Fans.
Spieler "ohne Namen"
Der Name Höller ist, zumindest was die Vergangenheit betrifft, in Innsbruck bis jetzt eine Unbekannte gewesen. Umso mehr sind die Leistungen des Junghais zu beachten - dabei war der Werdegang des Innsbruckers kein Honiglecken. Aber Jammern ist nicht seine Sache: "Ich konzentriere mich auf meine Leistung, arbeite hart und glaube an den Erfolg", der sich nach und nach auch immer mehr einstellt. Mit insgesamt 6 Punkten (3T, 3A) ist er nach der 11. Runde der EBEL der drittbeste österreichische Scorer bei den Haien. "Über den bisherigen Saisonstart freue ich mich, das ist klar. Mein Ziel ist es aber, weiterhin eine gute Leistung zu bringen ,emeinen Stammplatz zu verteidigen und richtiger Profi zu werden", so Höller, der auch schon U18 und U20 Nationalteam-Erfahrung sammelte und im letzten Lahr in der Linie mit Pusnik und Hohenberger einige Punkte anschrieb. "Von diesen Spielern habe ich mir sehr viel abgeschaut", weiss Höller, dass er davon profitiert hat.
"Fahre mit dem Rad zum Training"
Unglaublich ist auch die Trainingseinstellung des jungen Tirolers, der beinahe täglich mit seinem Drahtesel von der Reichenau in die Wasserkraft-Arena und ins Fitness-Studio radelt. Im Herbst - und vor allem im Tiroler Winter - wird er es da nicht mehr so einfach haben. "Aber auch das werde ich schaffen", nickt Höller, dem schon im Frühjahr ein noch sonnigerer Platz im Eishockey-Leben erwarten könnte.
Die Eishockeykabine in der TIWAK-Arena ist für Höller auch schon so etwas wie das Wohnzimmer. "Für mich ist die Kabine der Arbeitsplatz - so wie das Eis", auf dem er auch nicht kamerascheu ist - zwei seiner bisher drei Ausgleichs- oder Führungstreffer für den HCI schoss er in Premiere-Lievspielen.
Stammplatz war erst der Anfang
Der mittlerweile erarbeitete Stammplatz soll erst der Anfang sein. HCI Head Coach Alan Haworth über Höller: "Alex ist heuer einen Stock höher gestiegen. Er trainiert sehr intensiv, ist offensiv gut und versucht immer, das Maximum zu bringen. Ich fasse ihn manchmal härter an, aber er weiß genau, was ich von ihm erwarte - und mit seinen Fähigkeiten kann er es noch weit bringen. Er muss nun herausfinden, welchen Weg er beschreiten möchte. Jetzt hat er einen Fuß in der Tür - es liegt an ihm, diese noch weiter aufzustoßen."
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